Von Sonntag bis Samstag war ich in Patagonien, ganz ganz südlich, quasi am Ende der Welt. Dort wo fast Südpol ist und der Atlantik und Pazifik auf einander treffen.
Die Nacht von Samstag auf Sonntag ging es los, wir trafen uns um halb eins morgens im Flughafen von Santiago und alle waren schon ein bisschen fertig, weil es am Tag so warm war. Dort bekamen wir dann aber endlich unsere Flugtickets und Rotaryshirts. Als wir dann ins Flugzeug einstiegen wollte auch keiner von uns schlafen, weil wir ja Austauschschüler von zwei Distrikten, also mehr als 70 Personen waren und das Flugzeug damit schon fast voll war. Nach 3 Stunden Flug kamen wir in Punta Arenas an, stiegen in den Bus und fuhren bis zu einem kleinen Steg, von dem wir in zwei Boote stiegen.
Wir fuhren aufs Meer raus, nicht auf den Atlantischen Ozean und auch nicht auf den Pazifischen, sondern auf beiden. Irgendwann kamen wir auf einer kleinen Insel an, voll mit Pinguinen in ihrer freien Wildbahn!!! deswegen durften wir dort auch nur eine Stunde bleiben, aber es war einfach unglaublich. Überall waren Pinguine! Einige saßen in ihren Höhlen, einige kreischten herum, einfach WOW
Leider war dort so ein krasser Wind, dass mir trotz vieler Schichten Winterkleidung ziemlich kalt war.
Dann stiegen wir auch schon wieder ins Boot und fuhren zu einer anderen Insel, Isla Magdalena. Dort durften wir nicht aussteigen, da diese Insel Naturschutzgebiet war. Man konnte aber überall Robben, wieder Pinguine und ich glaube sogar Lämminge oder wie die heißen sehen.
Von dort aus fuhren wir wieder ans Festland und dann nach Punta Arenas ins Hotel und spielten Karten und teilten die Zimmer ein. Ich ging dann aber ziemlich schnell schon schlafen, weil ich schon seit ganz vielen Stunden auf den Beinen war.
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